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Ich esse, also bin ich – von der neuen Bedeutung der „Ethik des Schinkenbrotes“

Nachhaltig soll es sein, am liebsten auch noch regional, am besten ebenfalls saisonal. Unsere Ansprüche an unsere Nahrungsmittel steigen stetig – fast so, als würde unser Essen einen Funktionswandel erleben. Ist das wirklich so oder ist die vielfach ausgerufene Ernährungswende nur eine Modeerscheinung?

Erhellende, kurzweilige und konfrontative Beiträge zu dieser Frage hat der Zukunftsdialog der ZEIT und der agrarzeitung geliefert: Zum zweiten Mal diskutierten in der Berliner Kalkscheune Persönlichkeiten aus Politik, Industrie und NGOs mit Spitzenvertretern der Agrarbranche. Weiterlesen

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Weshalb Compliance in erster Linie Kommunikation ist

Die Erkenntnis, dass ein wirksames Compliance Management System (CMS) auch für den Mittelstand zwingend erforderlich ist, setzt sich zunehmend durch. So ausgefeilt die Regularien im eigenen Unternehmen aber auch sein mögen, sie verpuffen, wenn sie die Mitarbeiter nicht verstehen und beherzigen. Deshalb sollte die Compliance-Kommunikation nicht allein Unternehmensjuristen überlassen werden, sondern besser auch Kommunikationsexperten und HR einschließen.

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Vertrauen durch Dialog: Wie die Daunenbranche mit Kritik umgeht

In zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft nehmen die Aktivitäten von Interessensgruppen, allgemein NGOs genannt, zu. Gerade in der Lebensmittelindustrie und damit verbundenen Branchen sind Tierschutzorganisationen sehr aktiv. Das betrifft mittlerweile auch die Outdoor-Industrie, die hochwertige Textilien herstellt und auf den ersten Blick ein atypisches Ziel für NGO-Kritik darstellt. Auf den zweiten Blick gibt es allerdings sehr wohl eine Verbindung zur Massentierhaltung: Daunen, die zur Füllung hochwertiger wärmender Jacken, Schlafsäcke und Bettdecken verwendet werden. Als natürliches Füllmaterial, das seit Jahrhunderten Verwendung findet, mag die Daune wenig Angriffsfläche bieten. Doch bezieht sich die Kritik der Tierschützer weniger auf den Rohstoff an sich – dessen isolierende Eigenschaften noch keine Kunstfaser bislang erreichen konnte – sondern dessen Gewinnung sowie auf die Haltung von Enten und Gänsen. Die Daunenbranche fühlte sich missverstanden, zumal Daunen ein Nebenprodukt darstellen, das nur einen geringen Teil des Werts eines Tieres ausmacht.

Die Lösung: Begleitet von Engel & Zimmermann entschlossen sich elf führende Daunenlieferanten, verstärkt den Kontakt mit Outdoor-Firmen und NGOs zu suchen, um offen über die strittigen Themen zu sprechen. Dazu gehörte auch die Mitarbeit an einem völlig neuen, weltweiten Daunenstandard, der gemeinsam entwickelt wurde. Die Vorteile: Die Daunenbranche konnte trotz bestehender Differenzen Vertrauen und Verständnis aufbauen. Verbraucher und NGOs wiederum erkennen, dass alle Beteiligten sich für eine Verbesserung des Tierwohls einsetzen. Der angestoßene Prozess wird sich über mehrere Jahre erstrecken und ist ein Beispiel, wie eine Branche Kritik von außen positiv aufnehmen kann.

 

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Rettung vor dem Pranger

Geraten Marken in die öffentliche Kritik, kann das für Unternehmen zur Existenzfrage werden. Professionelle Vorsorge  ist die beste Strategie. Unser Vorstandsmitglied Sybille Geitel im Interview mit der WamS.

 

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Germanwings: Krisenkommunikation mit Fingerspitzengefühl

Aus den Medien ist er inzwischen schon wieder verschwunden, aus dem Gedächtnis vieler Menschen wird er allerdings nie geraten: der Germanwings-Flug 4U9525, der am 24. März auf tragische Weise auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf über den französischen Alpen verunglückte. An Bord: 144 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder. Der Täter: der psychisch schwer kranke Co-Pilot, der an diesem Tag aufgrund einer Krankschreibung gar nicht hätte im Cockpit sitzen sollen. Was bleibt: Fassungslosigkeit, Trauer – und irgendwie, zumindest in den Tagen unmittelbar nach dem Absturz, ein mulmiges Gefühl beim Betreten eines Flugzeugs. Mir ging es genauso.

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Kein Bild sagt mehr als tausend Worte

Seit jeher beschäftigen sich Werbung und PR mit der bestmöglichen Verbindung von Text und Bild, denn Informationen sollen möglichst verständlich, prägnant und einprägsam übermittelt werden. Ein Text ohne Anschauungsmaterial in Form von Bildern bleibt meist schlechter in Erinnerung als ein Text, der illustriert ist. Umgekehrt bedürfen Bilder einer inhaltlichen Einordnung, um gezielt verstanden werden zu können. Kurz gefasst: Kein Bild sagt mehr als tausend Worte – wirkliche Power haben nur gelungene Text-Bild-Kombinationen.

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Wie Unternehmen von NGOs profitieren können

In einem aktuellen Artikel setzt SZ-Redakteurin Silvia Liebrich sich mit dem Zusammenspiel von Unternehmen und NGOs auseinander. Als Beispiel aus der Praxis führt sie die jüngste Maßnahme von Aldi auf: Der Discounter will auf giftige Chemikalien in Textilien und Schuhen verzichten – und verbündet sich dafür mit Greenpeace. Dass es aus PR-Sicht Sinn macht, mit NGOs zu kooperieren, sagt auch unser Vorstand Frank Schroedter. Sein Zitat lesen Sie im vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 31.03.15.

 

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Sind Journalisten Social Media-Muffel?

Unternehmen erreichen die Zielgruppe Journalisten nur selten über Soziale Medien. So zumindest will das eine aktuelle Online-Umfrage (“Mensch, Journalist!” von Mount Barley Publishing) unter 470 Journalisten herausgefunden haben. Demnach ruft nur ein Drittel Facebook, Twitter und andere Dienste für berufliche Zwecke auf. Anders  der Ausschnittdienst Cision (Social Journalism-Studie 2014/15): In Deutschland nutzen demnach etwa 60 Prozent der Journalisten soziale Medien im Beruf und zwar hauptsächlich zur Recherche.

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Raus aus dem Klagemodus

Einen journalistischen Leckerbissen servierte das Handelsblatt vor Beginn der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Einer der wichtigsten Interessensvertreter der deutschen Lebensmittelwirtschaft, Christoph Minhoff, durfte sich im Interview mit dem Chef von Foodwatch, Dr. Thilo Bode, duellieren. Und vermutlich weil beide erstmals öffentlich aufeinandertrafen und sich ihre Argumente knallhart an den Kopf warfen, applaudierten Verbandsvertreter und Kommunikationsfachleute artig. Unterschwellig schwang ein gewisses Maß an Schadenfreude mit. Endlich mal gab es medial Gegenwind für einen unangenehmen Lautsprecher und vermeintlichen Gutmenschen. Denn andere hatten sich im Fernsehen oder in anderen öffentlichen Diskussionsrunden mehr oder weniger vergeblich an Thilo Bode abgearbeitet.

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Verbandskommunikation mal anders

Am Samstag demonstrierte der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS) beim kleinen Parteitag der CSU in Bamberg medienwirksam gegen den Trend zur Rekommunalisierung der Hausmüllabfuhr. Tatkräftige Unterstützung bekamen die privaten Entsorger dabei auch vom Team um Engel & Zimmermann-Vorstand Dr. Andreas Bachmeier, welches die Demonstration als Bestandteil einer breiten Informationskampagne geplant hatte und nun vor Ort die Umsetzung betreute.

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