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Auf dem Weg zum „ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften“

Wir als Engel & Zimmermann beraten unsere Kunden in der Nachhaltigkeitskommunikation, setzen für sie Nachhaltigkeitspublikationen um und sind seit vielen Jahren Kommunikations-Partner im Netzwerk des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Witten/Herdecke. Wir engagieren uns ehrenamtlich unter anderem in der Dominik-Brunner-Stiftung. Und natürlich gibt es intern zahlreiche Projekte vom Gesundheitsmanagement über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zum Bevorzugen regionaler Lieferanten gegenüber den einschlägigen Online-Anbietern.

Jetzt führen wir alle diese Aktivitäten zu einem strukturierten großen Ganzen zusammen: Wir möchten uns gemäß dem „ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften“ zertifizieren lassen – und uns damit im Bereich Nachhaltigkeit messbar und transparent weiterentwickeln. Die ersten Schritte dazu sind bereits getan. Wir haben den ersten Klimabericht erstellt, der die Klimawirksamkeit der unternehmerischen Aktivitäten von E&Z erfasst. Wir haben zudem unsere Hot Spots analysiert und eine Wesentlichkeitsmatrix erstellt, in der wir unsere Nachhaltigkeitsthemen priorisieren. Die Vorbereitungen für das unabhängige Audit nach dem ZNU-Standard laufen auf Hochtouren – bis zum Jahresende soll der Prozess abgeschlossen sein.

Wozu das Ganze? Weil wir davon überzeugt sind, dass es sich lohnt, Nachhaltigkeit für voll zu nehmen und nachhaltiges Wirtschaften genauso ernsthaft anzugehen wie jedes andere strategische Projekt im Unternehmen. Und weil wir meinen, dass das mit Blick auf die zukünftige globale Entwicklung für kleine und mittlere Unternehmen genauso gelten muss für Konzerne. Wir sind gespannt, welche neuen Erkenntnisse und Ergebnisse der ZNU-Zertifizierungsprozess für uns bereit hält!

„Einer für Verbraucher, einer für die Schublade“ – Wie Nachhaltigkeitsberichte bei ihrer Zielgruppe ankommen

Farbenfroh, mit exzellentem Storytelling und spielerischen Grafiken: „Ein besonders überzeugendes Vorbild für die Branche“, so bewertet Udo Westermann den Nachhaltigkeitsbericht von Lebensbaum. Westermann ist Geschäftsführer des Vereins future und kürt gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die besten Nachhaltigkeitsberichte deutscher Unternehmen. 2015 zeichnete er Lebensbaum aus, den Hersteller von Gewürzen, Tee und Kaffee aus ökologischem Anbau – als besten Bericht in der Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen. Laut Jurywertung ist er „kurzweilig, für eine breite Zielgruppe und strukturiert und umfassend für die Fachöffentlichkeit“. Haben Sie ihn gelesen?

Wahrscheinlich nicht, denn für die wenigsten von uns stehen seitenlange Ausführungen über umweltfreundliche Antriebstechnologien, Energieverbrauchswerte und Supply-Chain-Management auf dem privaten Lektüreplan. Verstauben Nachhaltigkeitsberichte also allesamt in Schubladen oder werden sie von den Stakeholdern andächtig gelesen? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen – denn Studien hierzu gibt es kaum. Wie kann man trotzdem sichergehen, dass die Nachhaltigkeitsthemen genau dort ankommen, wo sie sollen?

Auf die Zielgruppe kommt es an!

Damit ein Bericht nicht als Rohrkrepierer endet, ist die zielgruppengerechte Aufbereitung das A und O. Neben dem Inhalt – Stichwort Wesentlichkeitsanalyse – betrifft das auch die Form. Die Zielgruppen von kleinen und mittelständischen Unternehmen sind unter anderem Verbraucher, Studenten und der Handel – bei berichtspflichtigen Unternehmen kommt der Gesetzgeber hinzu. Wer dann trotzdem nach dem angesehenen Global Reporting Standard (GRI) berichten will, kommt in eine Zwickmühle: Wie lassen sich die Richtlinien mit dem Anspruch an spannende Geschichten und gute Lesbarkeit verbinden? Die Rewe Group löst das Problem mit ihrem Bericht von 2017 gekonnt: Die Microsite ist in GRI-Bericht und Nachhaltigkeitsmagazin aufgeteilt. Neben der gesetzlichen Pflicht brillieren die Highlights, Storys und Interviews als Kür für die Verbraucher. Die Rewe Group schafft also den Spagat, indem sie die Aufbereitung für verschiedene Zielgruppen trennt.

Eine Online-Veröffentlichung ist allerdings nicht die einzige Möglichkeit, Berichte und ihre Themen zeitgemäß aufzubereiten: Print ist nicht tot – es müssen nur neue Formate gefunden werden. Kurzversionen sind eine handliche Lösung. Ob als Leporello zum Aufklappen oder als Map, auf der das regionale Engagement dargestellt wird: Die kleinen Ausgaben der Nachhaltigkeitsberichte lassen sich zu Mediengesprächen mitnehmen oder versorgen Vertriebler mit gebündelten Informationen.

Aber kommt er auch bei der Zielgruppe an?

Nachhaltigkeitsthemen bei der Zielgruppe zu platzieren ist nicht allein Aufgabe des Berichts – auch wir als Berater haben hier ein Wörtchen mitzureden. Anders als oft vermutet ist die bloße Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts allerdings keine Meldung wert. Vielmehr gilt es, Nachhaltigkeitsthemen mit der kontinuierlichen Pressearbeit zu verweben. Sie haben ein neues Blockheizkraftwerk? Laden Sie die Lokalpresse zu einer Werksbegehung ein und erklären Sie die Funktionsweise. Sie unterstützen den städtischen Kindergarten mit einer Großspende? Organisieren Sie eine Spendenübergabe und verfassen Sie eine Pressemeldung. Sie möchten Ihre Produkte umweltfreundlicher machen? Laden Sie Verbraucher und Vertreter von NGOs zu einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung ein. Kreativ sein lohnt sich: Denn nur so wird Ihr Engagement für Ihre Zielgruppen erlebbar – und verstaubt nicht in der Schublade.

 

Tag X: Davos der Nachhaltigkeit

Der morgige Tag entscheidet – die erste Hürde ist genommen: Heute sind Vorstand Frank Schroedter und ich vom süddeutschen ins südfranzösische Monaco gereist, um den Höhepunkt der Mission Monaco zu begleiten. Vom Flughafen ging es direkt via Shuttle in den Stadtstaat an der französischen Mittelmeerküste, berühmt für luxuriöse Casinos, Jachthäfen, Formel 1 und nun: Plant-for-the-Planet. Da Fürst Albert von Monaco als Schirmherr der globalen Bewegung fungiert, ist die Riviera als Ort des Geschehens naheliegend: Monte-Carlo wird zum Davos der Nachhaltigkeit.

Ein erste Besichtigung des Grimaldi Forums – der Main Area des Events – inclusive Presselounge gab uns wichtige Eindrücke für die bevorstehende Ausrufung der Vision der PlantAhead-Kampagne: 1.000 Milliarden Bäume gegen die Klimakrise zu pflanzen. Das Ambiente punktet mit nachhaltiger Designsprache und moderner Architektur, auch inhaltlich ist einiges geboten: Neben der Unterzeichnung der PlantAhead-Deklaration, verschiedenen Vorträgen, Baumspenden und dem abschließenden Konzert im Salle des Princes werden mich morgen vor allem auch Interviews, PR-Motive und erfahrungsgemäß spannende kommunikative Herausforderungen erwarten.

Medial gibt es derweil weitere schöne Erfolge zu vermelden. Neben dem angekündigten Porträt von Felix Finkbeiner in der SZ (Link) erschien eine weitere Meldung zu Plant-for-the-Planet (Link) im selben süddeutschen Medium. Für das Event haben sich bereits verschiedene Vertreter der Internationalen Presselandschaft angekündigt.

Im bevorstehenden Finale dieser Beitrags-Reihe werde ich noch einmal über den Gesamtablauf des Projekts Vorbereitungsphase, morgiges Ereignis, kontinuierliche Begleitung resümieren. In diesem Sinne: PlantAhead!

 

Von Meilensteinen und Flugmeilen

Im Twitter-Stil ein kurzes Update: Am Sonntag veröffentlichte die dpa Kindernachrichten eine schöne Meldung im Interviewstil zum Entstehungsprozess von Plant-for-the-Planet und der anstehenden Veranstaltung in Monaco. Am Montag erschien unser koordiniertes Interview mit Felix Finkbeiner und der FAZ. Unter dem Titel „Er pflanzt eine Arche aus tausend Milliarden Bäumen“ wird das Event und die Vision der globalen Bewegung vorgestellt. Der Artikel ist auch online verfügbar: www.faz.net

Des Weiteren erscheint diese Woche ein Porträt von Felix Finkbeiner in der Süddeutschen Zeitung – zusätzlich haben TV-Format Brisant sowie die Welt am Sonntag für die Veranstaltung vor Ort zugesagt. Weitere News und Meilensteine des Projekts folgen dann ab diesem Donnerstag direkt live aus Monaco – Flugtickets und Hotelbestätigung sind bereits an Bord: Pfiadi München, Salut Monte-Carlo!

 

 

Stop talking. Start planting.

Sprichwörtlich den Worten Taten folgen lassen. Diese in der Praxis oftmals als Utopie empfundene Wunschvorstellung ist bei Plant-for-the-Planet keine leere Phrase, sondern gelebte Wirklichkeit. Mit neun Jahren startet Kopf und Gründer Felix Finkbeiner sein Vorhaben – heute ist Plant-for-the-Planet eine globale Bewegung. Während die meisten Neunjährigen Themen wie Umwelt und Klima eher weniger favorisieren, wurde hier in jungen Jahren demonstriert, was Kinder bewirken können, während Erwachsene nur darüber reden.

Parallel zur Begleitung des Projekts entsteht bei mir ein Verständnis dafür, warum es sich bei PFTP nicht nur um eine Organisation handelt, sondern vielmehr der Ausdruck der Bewegung den Kern der Sache trifft – vor allem auch im Sinne einer Eigendynamik. Was mit einem Referat begann, wurde zu einem Selbstläufer. In Akademien bilden Kinder andere Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit aus und befähigen sie wiederum, selbst aktiv zu werden: Weltweit sind es schon über 67.000 Kinder aus 66 Ländern.

Das Plant-for-the-Planet etwas bewegt, zeigte sich spätestens mit der extrem erfolgreichen Kampagne „Stop talking. Start Planting.“, bei der sich Showbusiness und Klimaschutz auf öffentlichkeitswirksame Art und Weise die Hand reichten. Die Idee: Auf allen Fotos hält ein Kind als „Botschafter für Klimagerechtigkeit“ einem Erwachsenen den Mund zu. Die Botschaft: Weniger über den Klimaschutz reden, mehr dafür tun.

Die Liste der Supporter kann sich sehen lassen: Royale Unterstützer wie Prinz Albert II von Monaco, Prinzessin Haya von Jordanien oder Felipe von Spanien, sowie Model Giselle Bündchen, Schauspieler Harrison Ford und Til Schweiger neben Politikern a la Gesine Schwan und Achim Steiner. Hier wurde ein deutliches Zeichen gesetzt, welches sich auch in der starken (medialen) Resonanz der Kampagne widerspiegelte. Dieses Signal wird nun von uns als Team vor, während und nach der Ausrufung der Trillion Tree Campaign in Monaco aufgenommen, potenziert und verstärkt an die Welt gesendet.

 

 

Auftakt der Mission Monaco

In diesem persönlichen Newsfeed geht es um ein Angebot – das Angebot, eine relevante Vision und dessen kommunikative Begleitung von Vorstand Frank Schroedter, Praktikantin Marina Krumpach und mir, Dualstudent Leon Reichmann, auf diesem Kanal zu verfolgen. Konkret beschäftigen wir uns mit unserer Mission Monaco, dem sinnbildlichen Davos der Nachhaltigkeit:

Engel & Zimmermann als Unternehmensberatung für Kommunikation hat erklärt, die globale Bewegung Plant-for-the-Planet, deren ausgerufenes Ziel es ist, 1.000 Milliarden Bäume gegen die Klimakrise zu pflanzen, ehrenamtlich bei ihrem Vorhaben (kommunikativ) zu unterstützen. Ebenjene Vision der sogenannten Trillion Tree Campaign wird von Plant-for-the-Planet und dessen Schirmherrn Fürst Albert II. von Monaco unter dem Titel PlantAhead: A Trillion Trees to fight the Climate Crisis am 09. März in Monaco (Monte-Carlo) verkündet.

300 Vertreter von (int.) Wirtschaftsunternehmen (u.a. Alfred Ritter, Michael Durach/Inhaber Develey), Politik (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller), NGOs (u.a. WWF), Wissenschaftler (ETH Zürich), sowie Milliardäre und Prominente werden von Monte-Carlo ein starkes Signal an die Welt senden und die Kampagne unterstützen. An der Konferenz nehmen auch 100 Kinder und Jugendliche (Plant-for-the-Planet-Botschafter für Klimagerechtigkeit aus allen Teilen der Welt) teil. Die gesamte Veranstaltung wird auf www.facebook.com/plantfortheplanet live gestreamt.

Ich darf dabei federführend mit Team die Öffentlichkeitsarbeit dieses Events übernehmen: Während des gesamten Prozesses – Konzeption bis Nachberichterstattung – begleiten wir die Veranstaltung kontinuierlich und platzieren diese mit ihren Botschaften nachhaltig und aufmerksamkeitsstark in den relevanten nationalen, sowie internationalen Medien.

Der Status Quo des bisherigen Verlaufs: Presseeinladung, -information und Programm wurden konzipiert und an die internationale Presse versendet. Wir haben den medialen Input durch ots in den beiden Fokusländern Deutschland und Frankreich verlängert. Momentan folgen verschiedene Abstimmungsprozesse mit Medienvertretern über Zusatzinformationen, Formate und Optionen der Berichterstattung. Letze Woche habe wir bereits ein Vorabgespräch mit Felix Finkbeiner, Gründer und Kopf von Plant-for-the-Planet, und der FAZ begleitet.

Weitere Informationen zum Verlauf, sowie projektinternen und persönlichen Meilensteinen folgen in den nächsten Wochen: Stay tuned!