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Employer Branding: Der Arbeitgeber als Marke

Ob Ingenieure, Pflegekräfte oder Handwerker – Viele Branchen leiden unter einem zunehmenden Fachkräftemangel. Gut qualifizierte Arbeitskräfte können sich in manchen Bereichen den Arbeitgeber aussuchen. Besonders für mittelständische Unternehmen wird der Kampf um die Talente immer herausfordernder. Da lohnt es sich, in die Stärkung der eigenen Arbeitgeber-Marke zu investieren.

Die Zahl der möglichen Maßnahmen ist groß: von der Karriere-Seite über Stände auf Recruiting-Messen bis zu den einschlägigen Social-Media-Auftritten u.v.m. Da kann es schnell unübersichtlich werden. Häufig laufen Einzelmaßnahmen nebeneinander her und es fehlt an einer strategischen Klammer. Aber wenn es an Koordination, Nachhaltigkeit und einem einheitlichen Bild mangelt, droht die Wirkung zu verpuffen.

Kein Konzept von der Stange

Employer Branding bietet einen strategischen Überbau für alle Maßnahmen, die mit Bezug auf die Arbeitgeber-Marke nach innen und außen kommuniziert werden – sei es von der Personal-Abteilung, der internen Kommunikation, der Pressestelle oder dem Marketing.

Es gibt kein Standard-Konzept für erfolgreiches Employer-Branding. Eine glaubwürdige Positionierung als attraktive Arbeitgeber-Marke sollte sich aus der gewachsenen Identität eines Unternehmens entwickeln und in Einklang stehen mit der Gesamtstrategie. Diese Positionierung gilt es zu entwickeln. Erst danach kann sie schlagkräftig in konkrete Botschaften, Formate und Kanäle übersetzt werden.

Die richtigen Fragen stellen

Oft hilft es, am Beginn einige grundlegende Fragen zu beantworten:

  • Wo liegen unsere Stärken und wo können wir besser werden?
  • Was macht unser Unternehmen besonders attraktiv für Arbeitnehmer?
  • Was erwartet eine Fachkraft heute und was ist in der Branche üblich?
  • Welche Alleinstellungsmerkmale bringen wir mit? (Employer Value Proposition, kurz EVP)
  • Welches Image soll vermittelt werden?

Wenn die Positionierung steht, kann die Strategie implementiert werden:

  • Welche kommunikativen Botschaften können aus der Positionierung abgeleitet werden? Wer sind die Zielgruppen?
  • Welche Formate sind am geeignetsten für die Vermittlung der Botschaften?
  • Über welche Kanäle werden die Zielgruppen am besten erreicht?
  • Wo liegen die Zuständigkeiten für Redaktion und Koordination?

Bei all diesen Fragen hilft der professionelle Blick von außen und viel Erfahrung. Engel & Zimmermann begleitet Employer-Branding-Prozesse auf Wunsch in vollem Umfang: Als Moderator, Strategie-Entwickler und Kreativ-Abteilung, Kommen Sie gerne auf uns zu. Es zahlt sich aus.

 

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Reputationsschutz auf dem Arbeitsmarkt

Greifen Sie gern mal nach der Keule? Heute versprechen Anwälte sich um die Reputation eines Unternehmens zu kümmern. Negative Bewertungen im Netz, schlechte Presse über Arbeitsbedingungen oder Führungskräfte sollen raus aus der Wahrnehmung. Schnell und diskret. Vor allem wenn es um potenzielle Bewerber geht, die sich ein objektives Bild vom Arbeitgeber machen sollen und dazu Kununu & Co. konsultieren. Ehemalige Mitarbeiter und Kollegen werden dann schnell zu “Tätern. Seitenbetreiber, Internetsuchmaschinen und Bewertungsportale werden zu Gegnern erklärt; man droht mit Unterlassungsverfügung und klagt. Die Folge sind verhärtete Fronten -und ein Bild von vielen Unternehmen, die wenig Größe zeigen. Weiterlesen