Erfolgreicher Bürgerdialog in Zeiten von Aktivbürgern und Adhoc-Journalismus

Ein Fallbeispiel aus der Energiebranche


Wer Akzeptanz für Infrastrukturprojekte erhalten will, braucht gute Argumente und die richtigen Formate, um diese zu vermitteln. Am Anfang eines jeden Projekts steht die Frage nach dem Warum – nach der Story und den Mehrwerten für die Bürger, die regionale Politik und Wirtschaft. Es muss glaubwürdig und nachvollziehbar dargelegt werden, welche Vorteile das geplante Vorhaben für die Bürger, regionale Wirtschaft und Politik bringt. Mit Fakten und Emotion. Voraussetzungen sind eine klare Story, konsequent adressierte Zielgruppen und ein aktiver Dialog, der Rückmeldungen ermöglicht.

Das Energieunternehmen RDG sucht seit einigen Jahren u.a. im oberbayerischen Ort Ampfing nach Erdölvorkommen. Inzwischen wurden drei Bohrungen auf Erdöl und Erdgas in großem Einvernehmen mit Gemeinde und Bevölkerung durchgeführt. E&Z führt seit 2014 den Bürger- und Politikdialog sowie die Medienarbeit der RDG. Warum dies bei diesem hochsensiblen und politischen Thema quasi reibungslos funktioniert? Der Dialog ist von Anfang an akribisch geplant: Timing, Flexibilität, Kontinuität gehen Hand in Hand. So wird die zentrale Botschaft der RDG auch konsequent transportiert: Erdöl ist Rohstoff und Begleiter der Energiewende, die RDG sucht und fördert den Hightech-Rohstoff Erdöl und nutzt ihn lokal für Zukunftsprodukte.