Intranet versus Mitarbeiterzeitung – wer gewinnt das Duell um die Leserschaft?

Eine interne Kommunikation ist für jedes Unternehmen essentiell. Besonders beliebt sind Mitarbeiterzeitungen und das digitale Intranet. Mit welchem dieser beiden Informationskanäle können Unternehmen ihre Mitarbeiter besser erreichen? Erreiche ich mit dem Intranet mehr Mitarbeiter oder eignet sich doch eher die klassische Mitarbeiterzeitung zur Kommunikation von Unternehmensinformationen? Welche Vorteile und Möglichkeiten bieten beide Tools? Ein wesentlicher Vorteil einer Intranetlösung ist, dass ich in Echtzeit Informationen weitergeben kann. Vor allem, wenn ein Unternehmen mehrere Standorte hat, können diese über ein gemeinsames Intranet unkompliziert miteinander kommunizieren. Das entscheidende Kriterium ist hier die Schnelligkeit der Informationsübertragung. Die Mitarbeiter haben permanent Zugriff auf aktuelle aber auch auf vergangene Informationen. Dies ist natürlich bei einer Mitarbeiterzeitung aus Papier nicht gegeben. Wenn diese in Druck geht, dann sind die Informationen unter Umständen schon veraltet. Außerdem erscheint sie nur alle paar Monate, der Klassiker ist doch der Halbjahresrhythmus. Was also ist der Vorteil einer Mitarbeiterzeitung? Denn über beide Kanäle kann ich relevante Aspekte thematisieren. Beide leben nicht nur von den Storys, sondern auch von den passenden Bildern, die die Mitarbeiter zeigen. Eine gedruckte Unternehmenszeitung können die Mitarbeiter aber mit nach Hause nehmen und ihren Familien und Freunden zeigen. Viele Mitarbeiter freuen sich und sind stolz, wenn sie einen Artikel über sich oder ihre Arbeit zeigen können. Zudem können Mitarbeiterzeitungen auch für Messetermine mitgenommen werden. Einblicke ins Intranet haben Außenstehende nicht. Einen wesentlichen Nachteil hat das Intranet zudem: Unternehmen, die auch Mitarbeiter in der Produktion und diese eher keinen regelmäßigen Zugang zu einem PC haben, müssen auch für diese Zielgruppe Möglichkeiten schaffen, um Zugang zum Intranet zu erhalten. Diese Hürde muss stets bewältigt werden. Eine Mitarbeiterzeitung hingegen kann ich überall auslegen.

Letztlich haben sowohl das Intranet als auch die Mitarbeiterzeitung ihre Daseinsberechtigung. Und das eine Tool schließt das andere Tool nicht aus – also warum nicht beide Informationswege nutzen? Wichtig ist, dass die Inhalte zielgruppengerecht aufbereitet werden und alle Mitarbeiter Möglichkeiten haben, das für sie passende Tool zu nutzen.