WIESENHOF Privathof Hähnchen Pastete

Erste Geflügelwurst mit Tierschutzlabel
WIESENHOF erweitert mit Hähnchen-Aufschnittprodukten das Privathof-Sortiment

Rechterfeld, im Oktober 2017. WIESENHOF bietet als erstes Unternehmen zwei Geflügel-Aufschnittprodukte an, die mit dem Tierschutzlabel „Für Mehr Tierschutz“ (Einstiegsstufe) des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet sind. Unter dem Konzept Privathof-Geflügel, das eine tiergerechtere Haltung vorsieht, sind neben dem ganzen Privathof-Hähnchen und den Hähnchenteilen ab der KW 49 die Privathof Hähnchen Mortadella und die Privathof Hähnchen Pastete im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Mit seiner klassischen Geflügel Mortadella ist WIESENHOF mit Abstand Marktführer. An diesem Erfolg soll mit der neuen Privathof Hähnchen Mortadella mit dem Tierschutzlabel angeknüpft werden. Bei der Privathof Hähnchen Pastete handelt es sich um einen leichten Aufschnittartikel, der mit seiner groben Hähnchenfleisch-Einlage und leckeren Kräutern überzeugt. „Wir sehen großes Potenzial in den Aufschnittartikeln und denken, dass die Zeit nun reif ist, die erste Geflügelwurst in Deutschland mit dem Tierschutzlabel einzuführen. Durch diese Sortimentserweiterung erhoffen wir uns, unseren Absatz mit Produkten aus der Privathof-Linie weiter steigern zu können. Mit dem Deutschen Tierschutzbund als Labelgeber haben wir einen Partner gefunden, der dem Konsumenten die Gewissheit gibt, dass die Tiere unter besonders guten und vom Deutschen Tierschutzbund kontrollierten Bedingungen aufwachsen,“ sagt Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei WIESENHOF. „Als Unternehmen ist es unsere Aufgabe, dem Verbraucher ein vielfältiges Sortiment anzubieten. Von konventionellen Geflügel-Produkten über Privathof-Geflügel bis zu unserem Veggie-Sortiment versuchen wir den verschiedenen Bedürfnissen gerecht zu werden. Mit unserer Sortimentserweiterung bei Privathof-Geflügel beschreiten wir konsequent unseren Weg, dem Verbraucher mehr Produkte mit einem Mehr an Tierwohl anzubieten.“ Auch Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, begrüßt die Sortimentserweiterung mit Privathof Geflügelwurst. Er sagt: „Wir freuen uns über das nachhaltige Engagement von WIESENHOF Privathof-Geflügel beim Tierschutzlabel. Wir hoffen, dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen und ihrer Verantwortung und dem Wunsch der Verbraucher nach mehr Tierschutz auch in Produkten vom Tier zu verankern, gerecht werden.“

Privathof als Zukunftsmodell
Schon seit mehr als 15 Jahren bietet WIESENHOF Geflügel aus alternativen Haltungskonzepten an und ermöglicht dem Verbraucher, sich so bewusst für ein be-stimmtes Tierhaltungskonzept zu entscheiden. Angefangen hat bei WIESENHOF alles im Jahr 2000 mit dem Weidehähnchen aus Auslaufhaltung, 2002 folgte das Bio-Hähnchen. Den hier erworbenen Erfahrungsschatz hat WIESENHOF 2011 in das Konzept Privathof-Geflügel, das ein Mehr an Tierschutz in den Mittelpunkt stellt, einfließen lassen. Mit dem Privathof-Hähnchen spricht das Unternehmen eine wesentlich größere Nische an, als noch mit den anderen alternativen Haltungskonzepten. Alle Privathof-Produkte tragen das Siegel „Ohne Gentechnik“ des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG). Zudem wurde WIESENHOF 2015 von der Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) mit dem „Good Chicken Award“ ausgezeichnet.

Die Produktionsmengen sämtlicher Tierwohlprodukte innerhalb der PHW-Gruppe spiegeln die Bestrebungen in diesem Bereich wider: Anfang 2016 wurden pro Woche noch rund 500.000 Tiere aus verschiedenen Tierwohl-Konzepten geschlachtet. Innerhalb eines Jahres konnte diese Produktionsmenge mit rund 1,5 Millionen Tieren pro Woche verdreifacht werden. „Wir sehen Privathof-Geflügel als Zukunftsmodell. Langfristig gesehen ist WIESENHOF auch in der Lage einen Großteil auf Privathof-Geflügel umzustellen. Das setzt voraus, dass Verbraucher und Handel sich diese Form der Tierhaltung in Deutschland vermehrt wünschen und bereit sind, das Mehr an Tierschutz auch finanziell zu honorieren“, erklärt Dr. Stryck. Der preisliche Unterschied zu einem Hähnchen aus konventioneller Haltung liegt bei einem ganzen Hähnchen bei ca. 30 bis 40 Prozent. Im Handel ist das Sortiment von Privathof-Geflügel z. B. bei Netto, EDEKA, Famila und real erhältlich.

Mit Transparenz überzeugen
Die wichtigsten Kriterien des Privathof-Konzeptes sind neben der langsamer wachsenden Rasse, die längere Aufzuchtdauer der Hähnchen, die geringere Besatzdichte und der Auslauf in einem überdachten Wintergarten, bzw. Offen-frondstall, Strohballen, Picksteine und Sitzstangen im Stall geben den Tieren die Möglichkeit, ihre natürlichen Verhaltensweisen auszuleben. Darüber hinaus kommen Privathof-Landwirte zu weit über 95 Prozent ohne eine einzige Behandlung mit Antibiotika aus, Reserveantibiotika wurden seit der Einführung im Jahr 2011 kein einziges Mal eingesetzt. Interessierte können unter www.wiesenhof-privathof.de an einem virtuellen Stallrundgang teilnehmen und sich so von dem Konzept überzeugen.