Online-Monitoring – ein unverzichtbares Werkzeug für Fact-based Marketing

Ein professionelles Online- bzw. Social-Media-Monitoring hilft dabei, das eigene Unternehmen und die Konkurrenz besser im Blick zu behalten und auf Basis von Daten bessere Entscheidungen zu treffen. Die richtige Wahl des Anbieters und eine sauber aufgesetzte Suche sind dabei die Grundlage für valide Ergebnisse.

Als erstes sollte man natürlich wissen, was über die eigenen Dienstleistungen, Produkte und den Kundenservice gesprochen wird, um entsprechende Keywords abzuleiten. Zusätzlich ist interessant, welche Themen noch direkt und indirekt mit den eigenen Leistungen zu tun haben und wie sie durch Kunden in Diskussionen behandelt werden. Auch Themen, die im ersten Moment nichts mit der Marke oder dem Unternehmen zu tun haben, können das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt direkt betreffen.

Ein prominentes Beispiel hierfür ist der Dieselskandal. So war anfangs nur der Volkswagen Konzern involviert. In diesem Fall wäre es für andere Autobauer, die im späteren Verlauf ebenfalls vom Dieselskandal betroffen waren, von Vorteil, dieses Thema im Vorfeld zu beobachten.

Relevant sind allerdings nicht nur Informationen zum Unternehmen, sondern auch die gesamte Branche. Durch Kenntnis der branchenrelevanten Themen weiß man, was wo wie gesprochen wird. Durch Beobachtung des Wettbewerbs werden die Themen erkannt, die dort im Vordergrund stehen und wie über die Konkurrenz gesprochen wird. So kann man aus den Fehlern der anderen lernen und vieles besser machen. Neben dem Wettbewerb haben auch die Zulieferer und Partner Einfluss, der im Blick behalten werden sollte.

Dank Social-Media-Monitoring findet man heraus, wo Diskussionen stattfinden, welche Tonalität herrscht, welche Themen polarisieren und wer die Meinungsführer sind, was u. a. hilfreich für das Content-Marketing ist. Neben Kanälen wie Facebook, Twitter etc. dürfen Blogs und Foren nicht außer Acht gelassen werden in denen sich der Amateur mit dem Fachmann austauscht und somit das Bild der Marke prägt. Sind die Konsumenten genauso von der Marke, den Angeboten oder der Dienstleistung überzeugt wie man selbst? Das Monitoring veranschaulicht, an welchen Punkten es womöglich noch hakt und an welchen Stellen alles rund läuft.

Durch eine gut aufgesetzte Suche mit den richtigen Keywords werden nicht nur Resultate ausgegeben mit denen man rechnet, sondern es wird auch die Möglichkeit geschaffen, Zusammenhänge mit Themen zu erkennen, die einem vorher nicht bewusst waren. Diese Einblicke können bspw. in der Produktentwicklung oder dem Kundenservice genutzt werden.

Ein gut eingestelltes Monitoring unterstützt weiterhin dabei, Gefährdungen der Marken- oder Unternehmensreputation frühzeitig zu erkennen. Ein schneller Überblick hilft dabei, den Gefahren entgegenzuwirken, wodurch „Shitstorms“ bereits im Voraus vermieden oder durch gezielte Krisen-PR zu einem lauen Lüftchen herabgestuft werden können.