Mitarbeiterstimmen – Michaela Grahl (Beraterin)

Als PR-Beraterin trage ich eine hohe Verantwortung und kann mit wenigen, richtigen Worten Großes bewegen und Negatives abwenden. Im BWL-Fachjargon würde man jetzt von Nutzenmaximierung und sinkenden Grenzkosten sprechen. Bei uns heißt es einfach nur: Hast du den tollen Artikel gelesen?

„Du hast BWL studiert und arbeitest in einer PR-Agentur?“ Meine Antwort: Warum nicht? Im Grunde machen wir ähnliche Dinge wie meine ehemaligen Kommilitonen in den großen Unternehmensberatungen. Dabei bewegen wir uns lediglich auf unterschiedlichen Ebenen – der Unternehmensberater verbessert interne Prozesse, wir verbessern die Reputation des Unternehmens nach außen und fördern den Dialog mit Medien, Mitarbeitern, Lieferanten, Investoren und NGOs. Um das zu erreichen, jongliere ich nicht mit Unmengen an Zahlen und Excel-Tabellen. Das wäre mir zu langweilig. Stattdessen konzipieren und diskutieren wir die Kommunikationsstrategie, wenden mediale Krisen ab, sprechen mit den wichtigsten Multiplikatoren, begleiten Kampagnen, Events und vieles mehr. Dabei haben wir den direkten Draht zur Unternehmensleitung. Um auf meine Ausbildung zurückzukommen: Ja, ich bin vermutlich eher ein Exot. Aber bei Engel & Zimmermann habe ich gelernt, dass PR mehr ist als Pressemitteilungen zu schreiben und als Aufsicht bei Interviews zu fungieren.