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Der neue Streit um das Gemeinwohl

Politische Würdenträger, Parteien, Behörden oder andere Institutionen beklagen seit einiger Zeit den emotional aufgeladenen, protestierenden Bürger, der sich in Gruppen organisiert und zunehmend auch juristisch gegen jede Form von Obrigkeit vorgeht. Postfaktisch wurde nicht ohne Grund das Wort des Jahres 2016. Der auch gerne „Wutbürger“ genannte homo postfactus verhindert Projekte oder Maßnahmen, die vor seiner Haustüre umgesetzt werden sollen oder verzögert sie zumindest spürbar, erhöht damit die Kosten und Ressourcen der Beteiligten und klopft diese manchmal regelrecht mürbe. Ob Gewerbe, Windräder, Stromtrassen oder Straßenbau – überall ist er präsent, verteidigt seine Partikularinteressen gegen das Gemeinwohl. Soweit, so bekannt. Weiterlesen