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Über das wachsende Misstrauen gegen die Medien oder wie Pressesprecher und PR-Berater zum Gladiator – äähhh – Mediator werden

Krisenkommunikationsgipfel in München: Im Zentrum der Veranstaltung stand das Thema „Vertrauensmanagement“ und welche Strategien Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen zur Bewältigung schwieriger Kommunikationssituationen entwickelt haben.

Zwischen „Dieselgate“ und „Lügenpresse“

Wie zerrüttet ist das Verhältnis zwischen Massen und Medien? Wie gewinnt ein Unternehmen verloren gegangenes Vertrauen zurück? Und welche Rolle spielt darin der Umgang mit Journalisten? Diese und andere Fragen diskutierten neben der Gastgeberin des Krisenkommunikationsgipfels Romy Fröhlich, Professorin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU, Vertreter aus Wirtschaft, Journalismus, dem deutschen Presserat und der Kommunikationsforschung und kamen zu dem Ergebnis: In Krisensituationen können Journalisten wichtigster Verbündeter oder Angstgegner sein. Weiterlesen

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Die „Krise“ ist allgegenwärtig – oder etwa nicht?

Ganz gleich, welchen Mediums – off- oder online – man sich in jüngster Zeit bedient: Die „Krise“ scheint allgegenwärtig: Ukraine-Krise, Euro-Krise, Griechenland-Krise – selbst Fußballvereine wie Chelsea und Mönchengladbach stecken offensichtlich in der Krise. Sogar die Menschen, die momentan nach Europa kommen, weil sie in der Heimat keine Perspektive haben, fallen unter dem Begriff „Flüchtlings-Krise“ dem inflationären Gebrauch dieses Worts zum Opfer.

Liegt das etwa an uns Deutschen? Sind wir ein Volk von Pessimisten und Bedenkenträgern, die ständig in Sorge leben (müssen)? Glauben mag ich das nicht – vor allem nicht, wenn ich sehe, wie engagiert viele Menschen hierzulande – darunter zahlreiche freiwillige Helfer –  daran arbeiten, die ankommenden Flüchtlinge zu betreuen. Dafür gebührt ihnen großer Respekt und Dank. Weiterlesen

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Vertrauen durch Dialog: Wie die Daunenbranche mit Kritik umgeht

In zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft nehmen die Aktivitäten von Interessensgruppen, allgemein NGOs genannt, zu. Gerade in der Lebensmittelindustrie und damit verbundenen Branchen sind Tierschutzorganisationen sehr aktiv. Das betrifft mittlerweile auch die Outdoor-Industrie, die hochwertige Textilien herstellt und auf den ersten Blick ein atypisches Ziel für NGO-Kritik darstellt. Auf den zweiten Blick gibt es allerdings sehr wohl eine Verbindung zur Massentierhaltung: Daunen, die zur Füllung hochwertiger wärmender Jacken, Schlafsäcke und Bettdecken verwendet werden. Als natürliches Füllmaterial, das seit Jahrhunderten Verwendung findet, mag die Daune wenig Angriffsfläche bieten. Doch bezieht sich die Kritik der Tierschützer weniger auf den Rohstoff an sich – dessen isolierende Eigenschaften noch keine Kunstfaser bislang erreichen konnte – sondern dessen Gewinnung sowie auf die Haltung von Enten und Gänsen. Die Daunenbranche fühlte sich missverstanden, zumal Daunen ein Nebenprodukt darstellen, das nur einen geringen Teil des Werts eines Tieres ausmacht.

Die Lösung: Begleitet von Engel & Zimmermann entschlossen sich elf führende Daunenlieferanten, verstärkt den Kontakt mit Outdoor-Firmen und NGOs zu suchen, um offen über die strittigen Themen zu sprechen. Dazu gehörte auch die Mitarbeit an einem völlig neuen, weltweiten Daunenstandard, der gemeinsam entwickelt wurde. Die Vorteile: Die Daunenbranche konnte trotz bestehender Differenzen Vertrauen und Verständnis aufbauen. Verbraucher und NGOs wiederum erkennen, dass alle Beteiligten sich für eine Verbesserung des Tierwohls einsetzen. Der angestoßene Prozess wird sich über mehrere Jahre erstrecken und ist ein Beispiel, wie eine Branche Kritik von außen positiv aufnehmen kann.

 

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Rettung vor dem Pranger

Geraten Marken in die öffentliche Kritik, kann das für Unternehmen zur Existenzfrage werden. Professionelle Vorsorge  ist die beste Strategie. Unser Vorstandsmitglied Sybille Geitel im Interview mit der WamS.

 

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Keine Krise ist wie die andere – üben kann man trotzdem!

Ein Produkt ist durch einen Fremdkörper verunreinigt, in Abstimmung mit den Behörden wird ein Rückruf veranlasst, vor dem Werkstor warten bereits Journalisten: Szenarien wie diese wünscht sich kein Unternehmen – doch niemand wird ernsthaft behaupten: „Bei uns kann das nicht passieren!“. Wir schulen unsere Kunden seit vielen Jahren, um sie bestmöglich auf den Krisenfall vorzubereiten. Genau zu diesem Zweck war ich vor Kurzem bei unserem Kunden Bedford in Osnabrück.

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