Der Spiegel kennt die Formel der gesunden Ernährung – neu ist sie nicht

Zu einem gelungenen Wochenende trägt für mich auch immer eine gemütliche Auszeit auf der Couch mit der aktuellen Ausgabe des SPIEGELS bei. Diesen Samstag war die Lektüre des Mediums allerdings weder Quell der Freude noch intellektueller Anregung, sondern Grund für großen Unmut meinerseits. Die Titelgeschichte versprach Erhellendes zum Thema „So schmeckt die Zukunft“. Die Zusammenfassung liest sich folgendermaßen: „Das moderne Essen macht krank. Mit ultraverarbeiteten Lebensmitteln verführt uns die Industrie, mehr zu verzehren, als uns guttut. Doch Abnehmen ist möglich. Forscher kennen das Rezept, wie man sich einfach und gut ernähren kann.“

 

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TV-Berichterstattung in der Lebensmittelbranche: Jede dritte Sendung bereits im Titel tendenziell kritisch

Engel & Zimmermann AG wertet rund 500 TV-Beiträge aus dem Jahr 2016 aus / Öffentlich-rechtliche Sender titeln besonders kritisch / Top-Themen: Qualitätschecks, kritische Inhaltsstoffe und Gesundheitsaspekte

Die Fleischbranche steht unverändert am häufigsten im Fokus der TV-Berichterstattung; viele Sender machen in der Programmankündigung mit reißerischen Titeln auf, die auf eine negative Tendenz schließen lassen; öffentlich-rechtliche Sender sind der Haupttreiber bei der kritischen Berichterstattung über die Lebensmittelbranche. So lauten drei der wichtigsten Ergebnisse einer Untersuchung der Engel & Zimmermann AG, Unternehmensberatung für Kommunikation, die auch für das Jahr 2016 wieder die Fernsehberichterstattung über Lebensmittel untersucht hat. Von den insgesamt 498 erfassten TV-Sendungen liefen 419 auf öffentlich-rechtlichen und 79 auf privaten Kanälen. Auffällig: Insgesamt ließ fast ein Drittel (144) aller erfassten Beiträge bereits im Titel eine negative inhaltliche Tendenz vermuten.

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Himbeereis zum Frühstück – oder warum sicher so schnell keine Heuschrecke in unserer Müslischüssel landet

Morgens halb acht in Deutschland: Höchste Zeit für die erste Mahlzeit des Tages. Unsere Favoriten sind dabei Brötchen oder Brot, ein weich oder hart gekochtes Frühstücksei, Erdbeer- oder Kirschmarmelade, Honig, zwei bis drei Sorten Käse, Schinken und Wurst sowie ein Früchtejoghurt.

Ganz anders z.B. in Asien, wie ich selbst bei meiner letzten Reise erfahren durfte. Hier geben Nasi Lemak (Reis mit Chilisoße), Porridge mit getrocknetem Fisch oder Roti Channai (pfannkuchenartiges Fladenbrot) mit einem feurigen, indischen Curry die nötige Energie für den Start in den Tag. Wirklich lecker – allerdings wollten die meisten europäischen Gäste dies ihren morgenflauen Mägen nicht zumuten und griffen am Hotelbuffet zum vertrauten Croissant.

Aber warum ist das so? Was ist verantwortlich für unsere Geschmacksvorlieben? Weiterlesen

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Ich esse, also bin ich – von der neuen Bedeutung der „Ethik des Schinkenbrotes“

Nachhaltig soll es sein, am liebsten auch noch regional, am besten ebenfalls saisonal. Unsere Ansprüche an unsere Nahrungsmittel steigen stetig – fast so, als würde unser Essen einen Funktionswandel erleben. Ist das wirklich so oder ist die vielfach ausgerufene Ernährungswende nur eine Modeerscheinung?

Erhellende, kurzweilige und konfrontative Beiträge zu dieser Frage hat der Zukunftsdialog der ZEIT und der agrarzeitung geliefert: Zum zweiten Mal diskutierten in der Berliner Kalkscheune Persönlichkeiten aus Politik, Industrie und NGOs mit Spitzenvertretern der Agrarbranche. Weiterlesen

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Wie Unternehmen von NGOs profitieren können

In einem aktuellen Artikel setzt SZ-Redakteurin Silvia Liebrich sich mit dem Zusammenspiel von Unternehmen und NGOs auseinander. Als Beispiel aus der Praxis führt sie die jüngste Maßnahme von Aldi auf: Der Discounter will auf giftige Chemikalien in Textilien und Schuhen verzichten – und verbündet sich dafür mit Greenpeace. Dass es aus PR-Sicht Sinn macht, mit NGOs zu kooperieren, sagt auch unser Vorstand Frank Schroedter. Sein Zitat lesen Sie im vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 31.03.15.