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Video-Seeding: Wie wird ein Video eigentlich viral?

Vom Katzenvideo bis zu Branded Content: Es begann mit niedlichen Kätzchen und süßen Babys, die in oft liebevoll gestalteten Youtube-Videos hunderttausende Menschen unterhielten. Heute entdecken Unternehmen zunehmend die Möglichkeit für sich, mit lustigen oder spektakulären Spots eine Vielzahl von Zuschauern zu erreichen und für sich zu begeistern. Daher konkurrieren inzwischen zig Tausende sogenannter „Branded Content“-Videos mit ungezählten Clips privater Youtube-Nutzer um Aufmerksamkeit im Internet. Einige wenige Videos erreichen tatsächlich beeindruckende Abrufzahlen und verbreiten sich rasant im Netz, der Großteil aber geht sang- und klanglos unter. Bei uns erklärt LINKILIKE-Gründer und -Geschäftsführer Alexander Pühringer im Interview, wie sein Seeding-Tool für die automatisierte Verbreitung von Web-Content funktioniert.

LINKILIKE, ein Start-Up aus Österreich, zählt zu den Unternehmen, die für den nötigen Auftrieb, mit dem ein Video von Anfang an aus der Masse hervorsticht, sorgt. Mit durchschlagendem Erfolg, wie etwa der Spot „Scary Shelter“ zeigt, mit dem der Pay-TV-Sender Sky Österreich den Start einer neuen Staffel der US-Serie „The Walking Dead“ ankündigte: Mit einem Push durch LINKILIKE, viel Witz und kleinem Schock-Effekt erreichte das Video bis heute über 700.000 Nutzer.

Youtube-Hits wie Edekas Spot „Supergeil“ oder Volvos „Epic Split“ erreichen viele Millionen Menschen – aber wie wird eigentlich ein Video viral?

Alexander Pühringer: Bei Viral-Kampagnen braucht es immer zwei Faktoren, die ineinandergreifen müssen. Erstens: Ausgehen soll eine Viralkampagne immer von gutem Content – ein Video, das berührt, überrascht und/oder lustig ist. Hier gibt es extrem viele Einflussfaktoren, die ein Video erfolgreich machen, aber auch viele, die ein Video potenziell untergehen lassen können. Tatsache ist, dass man als Unternehmen einen gewissen Mut zur Polarisierung braucht, um einen viralen Erfolg zu landen. Ein lascher Mittelweg, gepflastert mit Kompromissen, funktioniert quasi nie.

Als zweites Element benötigt jede Viralkampagne Seeding, also eine gezielte Streuung des Videos, damit es von Anfang an aus der Datenflut hervorsticht.

Kurz gesagt: Ist das Video sichtbar und dann natürlich auch noch gut, dann kann ein viraler Effekt einsetzen.

Wie funktioniert Video Seeding?

Pühringer: Video Seeding ist die gezielte Verbreitung eines Videos auf relevanten Kanälen, um ihm Starthilfe zu geben. Man darf nicht vergessen: 72 Stunden Videomaterial werden pro Minute auf Youtube hochgeladen! Man muss sich also schon anstrengen, um gesehen zu werden.

Wir bei LINKILIKE setzen beim Video Seeding auf die Verbreitung über Social-Media-Kanäle und auf Themenblogs. Gerade die „Social“-Komponente erachten wir als sehr wichtig, da ein viraler Effekt nur dann einsetzt, wenn das Video über die sozialen Medien weiterempfohlen und geteilt wird.

Wie kann ich steuern, dass ich damit meine Zielgruppe erreiche?

Pühringer: Das Targeting ist natürlich ein essentielles Thema. Da Video Seeding immer mit einem begrenzten Budget einhergeht, muss man danach trachten, das Budget möglichst sinnvoll einzusetzen und das Video dort zu platzieren, wo eine virale Weiterverbreitung am wahrscheinlichsten ist. Wir haben hierfür spezielle Targeting-Methoden entwickelt, die über Interessen und demographische Einschränkungen weit hinausgehen. Wir setzen darauf, das Video über Publisher, also Multiplikatoren, zu verbreiten, die die Markenattribute von der Persönlichkeit her perfekt verkörpern. Nur so ist Glaubwürdigkeit gewährleistet und nur so ist eine Weiterempfehlung auf Basis von Mundpropaganda möglich.

Was muss man über das Seeding hinaus machen, um ein Video bestmöglich zu platzieren?

Pühringer: Als Basis sollte man sich genaue Gedanken machen, bevor man das Video auf Youtube und andere Plattformen hochlädt. Wen will man erreichen, mit welchen Suchbegriffen wird nach dem Content gesucht? Ist der Content nämlich gut, dann wird danach auch aktiv gesucht werden, sowohl auf Youtube als auch auf Google. Schon beim Hochladen sollten daher relevante Keywords berücksichtigt werden. Hat man diesen Teil, welchen wir als Video-Suchmaschinenoptimierung bezeichnen, erledigt, sollte man auch unbedingt eigene Kanäle für die Verbreitung nutzen beziehungsweise das eigene Netzwerk zur Weiterverbreitung animieren. Klassiker hierfür sind Mitarbeiter, Vertriebspartner, XING, LinkedIn oder der Firmenblog. So schafft man eine optimale Grundlage für ein erfolgreiches Video!

Mehr erfahren: www.linkilike.com